Dear Fredy

© Jerusalem Cinematheque - Israel Film Archive

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Israel 2017
74 Minuten | FSK nicht geprüft (ab 18 Jahren freigegeben)

»Der Dokumentarfilm widmet sich den Stationen des Lebens von Alfred Hirsch anhand historischen Film- und Bildmaterials. In Interviews berichten Weggefährten und Schützlinge voller Hochachtung und geradezu liebevoll über ihn. Ergänzt wird die Geschichte dieses besonderen Menschen durch Animationsfilm-Sequenzen, die das Erzählte eindringlich unterstreichen.« (Perlen, Hannover)

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Alfred Hirsch, genannt Fredy. Er war Jude und lebte seine Homosexualität offen aus. Er wuchs in Aachen auf und leitete ab 1933 den Jüdischen Pfadfinderbund Deutschlands in Düsseldorf. 1934 verließ er Düsseldorf und ging schließlich 1935 ins Exil in die Tschechoslowakei, während seine Mutter und sein Bruder nach Bolivien emigrierten. Fredy arbeitete an Vorbereitungskursen für die Auswanderung nach Palästina mit. 1941 wurde er nach Theresienstadt deportiert. Hirsch engagierte sich in der Jugendfürsorge und organisierte Sport- und Kulturveranstaltungen für die jüdischen gefangenen Kinder und ermöglichte ihnen - zumindest zeitweise - die grausame Realität zu vergessen. Alfred Hirsch wurde 1943 in Auschwitz ermordet.

R,B+K: Rubi Gat