Sa. 09. September 2017

Trailer Tickets 20.00 Uhr Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Deutschland 2017
102 Minuten | FSK 0 | empfohlen ab 8 Jahren
deutsche Originalfassung
Vorstelluing findet wetterbedingt im Kinosaal statt!

Aus der Geschichte von dem Jungen mit dem unwiderstehlichen Lachen, das er aus Not an den Teufel verkauft und mit Hilfe seiner Freunde wieder zurückgewinnt, hat Andreas Dresen einen großen Kinofilm gemacht: perfekt besetzt (Arved Friese in der Titelrolle besteht mühelos neben ganz großen Namen), großartig ausgestattet (die Geschichte spielt in den 1920er Jahren), witzig, spannend, phantasievoll und mit Tiefgang.

Weihnachten 1979 - 13 Folgen - 30 Millionen Zuschauer! Ein Straßenfeger war die TV-Serie nach James Krüss' Jugendroman TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN. Fast 40 Jahre später verfilmt mit Andreas Dresen einer der derzeit besten deutschen Regisseure den Stoff fürs Kino und macht es um Klassen besser: Er konzentriert sich auf das Wesentliche und betont den sozialkritischen Kern der Geschichte. Arved Friese spielt Tommy Ohrner locker an die Wand, das liebevoll-fantasievolle Produktions- und Kostümdesign bestechen. Unterm Strich: ein mitreißender, spannender, witziger, kluger Kinderfilm, der auch für Erwachsene jede Menge zu bieten hat.

Kein Lachen ist so schön und ansteckend wie das von Timm Thaler. Zusammen mit seinem Vater wohnt der lebhafte Junge in Berlin. Jeden Sonntag gehen die beiden zur Rennbahn, wobei ihre Pferdewetten zwar nie von Erfolg gekrönt sind, aber trotzdem großen Spaß machen. Doch nach dem Tod seines Vaters kann Timm ihm nicht einmal einen anständigen Grabstein kaufen. Also möchte er noch einmal auf der Rennbahn sein Glück versuchen. Dort wartet schon der reiche Geschäftsmann Lefuet auf ihn und macht ihm einen Vorschlag: Von nun an soll Timm keine Wette mehr verlieren. Als Gegenleistung muss der Junge ihm sein Lachen geben. Timm willigt ein, merkt aber bald, dass ein Leben ohne richtige Freude kein Leben ist. Und so ist er entschlossen, sein Lachen wiederzugewinnen ...

Regie: Andreas Dresen nach dem Roman von James Krüss