Trailer Radio Rock Revolution

Großbritannien 2009

135 Minuten | FSK 12

 

Richard Curtis erzählt mit viel Spaß, toller Musik, einem prächtig gelaunten und gut besetzten Ensemble  und viel künstlerischer Freiheit von einem tatsächlich elektrisierenden Kapitels britischer Mediengeschichte.

1966! Vielleicht das beste Jahr des britischen Pop, auch wenn es die Briten beinahe nicht mitbekommen hätten: die Beatles veröffentlichten das Album „Revolver“, die Rolling Stones „Aftermath“ und die Kinks „Face to Face“. Doch die BBC, allmächtige Rundfunkanstalt des Königreichs, spielte pro Woche nur zwei Stunden Rock’n’Roll. Die Moderatoren mussten ihre Texte vorab einreichen, jeder Witz wurde geprobt und abgelesen. Es herrschte wohl die Auffassung, dass den Untertanen Humor und der Lärm von Gitarren nur in geringer Dosierung verabreicht werden dürfe. Der Einfluss der Regierenden endete allerdings in der Nordsee, und von dort drohte die Anarchie. Piratensender, untergebracht auf Schiffen außerhalb der britischen Hoheitsgewässer, strahlten ausschließlich Popmusik und drauflosgeplapperte Ansagen aus, die vor keinem Kalauer haltmachten. Der Film erzählt, wie das Piratenradio den Pop nach England brachte, wie es entscheidend zur Lockerung der Sitten beitrug und überhaupt damals die Welt rettete ...

THE BOAT THAT ROCKED | R+B: Richard Curtis | K:

Danny Cohen | D: Philip Seymour Hoffman (The Count), Bill Nighy

(Quentin), Rhys Ifans (Gavin), Nick Frost (Dave), Sir Kenneth Branagh

(Sir Alistair Dormandy)