Trailer Nackt unter Wölfen

DDR 1962

124 Minuten | FSK 12

 

Bruno Apitz war in Buchenwald inhaftiert, das „Kind von Buchenwald“ kannte er aber nur vom Hörensagen. Für seinen Roman orientierte er sich frei an der Geschichte des polnischen Jungen Stefan Jerzy Zweig (s. u.). Wenige Wochen vor der Befreiung kommt der Pole Jankowski ins KZ Buchenwald. Sein Koffer wird ihm abgenommen und darin entdecken die, in der Effektenkammer arbeitenden, Häftlinge Pippig und Höfel ein Kind. Nachdem sie es mehrere Tage versteckt hatten, entschied der Leiter der illegalen Widerstands-organisation schweren Herzens, Jankowski und den Jungen mit dem nächsten Transport ins Vernichtungslager zu schicken. Der Lagerälteste, Walter Krämer, läßt es jedoch nicht zu. „Beyer ging hier mit Schlichtheit und Zurückhaltung ans Werk: es kam ihm weniger auf die konkrete Beschreibung der Zustände im KZ-Lager Buchenwald an, sondern auf den grundsätzlichen Konflikt zwischen menschlichem Mitgefühl und politischem Verstand ...“ (Ulrich Gregor, Geschichte des Films 1978)

R: Frank Beyer | B: Bruno Apitz & Frank Beyer nach dem Roman von Bruno Apitz | K: Günter Marczinkowsky | D: Erwin Geschonneck (Krämer), Armin Mueller-Stahl (Höfel), Krystyn Wojcik (Kopinski), Fred Delmare (Pippig)