Auf Liebe und Tod

Frankreich 1983

111 Minuten | FSK 16

 

Truffauts letzter Film ist eine stilbewusste, in Schwarzweiß gedrehte Hommage an den Film Noir der 1930er und 40er Jahre, eine tiefe Verbeugung vor Alfred Hitchcock, Stanley Kubrick und Howard Haws und gleichzeitig eine Liebeserklärung Truffauts an die wunderschöne Fanny Ardant, seine letzte Lebensgefährtin. Ein spannender, humorvoller, temporeicher Krimi mit schlagfertigen Wortgefechten und überraschenden Wendungen.

Sekretärin Barbara schmeißt des Öfteren das Immobilienbüro allein, wenn ihr Chef, Julien Vercel, mal wieder lieber auf Entenjagd ist. Dumm nur, dass erst der Geliebte von Juliens Frau und dann die treulose Gattin selbst tot aufgefunden werden – beide erschossen mit Kugeln eines seltenen Kalibers, das offiziell nur der Jäger Julien Vercel benutzt. Natürlich avanciert er sofort zum Verdächtigen Nr. 1. Verzweifelt wendet sich Julien an seine Sekretärin, die er kurz zuvor nach einem Streit gefeuert hatte, und bittet sie um Hilfe. Weil Barbara an die Unschuld ihres Chefs glaubt, versteckt sie ihn im Keller des Büros und nimmt beherzt selbst die Ermittlungen auf. Die führen sie alsbald ins Rotlichtmilieu und je mehr Zusammenhänge sie herstellen kann, desto mehr Beteilgte sterben ...

schwarzweiß | VIVEMENT DIMANCHE! | R: François Truffaut | B: François Truffaut, Suzanne Schiffman & Jean Aurel | K: Nestor Almendros | D: Fanny Ardant (Barbara Becker), Jean-Louis Trintignant (Julien Vercel), Philippe Laudenbach (Maitre Clement), Caroline Sihol (Marie-Christine Vercel), Philippe Morier-Genoud (Supt. Santelli), Jean-Pierre Kalfon (Massoulier)