Trailer Frantz

Frankreich, Deutschland 2016

114 Minuten | FSK 12

 

Mit großer Ruhe, Leichtigkeit und Eleganz entwickelt der Film eine ebenso schöne wie tieftraurige Geschichte um Schuld, Einsamkeit und heilsame Fiktionen, aber auch um Vergebung und das Vermögen, die Lebensfreude wieder zu entdecken. Die 21-jährige Paula Beer, die in diesem Jahr mit dem Marcello-Mastroianni-Preis des Filmfestivals Venedig ausgezeichnet wurde, und Pierre Niney glänzen in den Hauptrollen mit ihrem berührenden, eindrücklichen Spiel. Große, europäische Filmkunst!

Deutschland 1919: Die junge Anna geht wie jeden Tag ans Grab ihres gefallenen Verlobten Frantz. Eines Tages legt nicht nur sie, sondern auch ein fremder Mann Blumen auf das Grab von Frantz. Dieser Mann ist Adrien, ein "Franzmann" wie man hier sagt. Aber Anna macht sich frei von diesen Vorurteilen, sie ist neugierig geworden auf das, was Adrien ihr von Frantz erzählen könnte. So kommt es zu einer misstrauisch beäugten Annäherung zwischen den beiden. Doch Adrien hat zwar den weiten Weg nach Deutschland auf sich genommen, aber die letzten Schritte zu Anna, zu Frantz’ Eltern und vor allem zur Wahrheit fallen ihm sichtbar schwer. 

R + B: François Ozon | K: Pascal Marti | D: Paula Beer (Anna), Pierre Niney (Adrien), Ernst Stötzner (Hoffmeister), Marie Gruber (Magda), Johann von Bülow (Kreutz), Anton von Lucke (Frantz), Cyrielle Clair (Adriens Mutter), Alice de Lencquesaing (Fanny) | M: Philippe Rombi