Kommunales Kino Esslingen

So. 16. Dezember 2018

Trailer Tickets 17.00 Uhr Der Vorname

Spieltermine:

© Constantin Film AG

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Deutschland 2018
91 Minuten | FSK 12
deutsche Originalfassung

Ein großes Vergnügen ist diese Adaption eines französischen Theaterstücks, das mit seiner Ausgangsidee, den natürlich gerade in Deutschland aus offensichtlichen Gründen verpönten Vornamen Adolf wiederzuentdecken, geradezu nach einer deutschen Adaption verlangt hat. Die hat nun Sönke Wortmann in seinem besten Film seit Jahren erfolgreich vorgelegt. »Die geschliffenen Dialoge und die boshafte Polemik, die Abgründe zwischen hochtönender Moral und kleingeistiger Gehässigkeit, zwischen politisiertem Über-Ich und egoistischem Es, entfalten auch in der Übersetzung ihre Wirkung: Man sieht in einen Spiegel und lacht.« (epd Film)

Adolf-Grimme-Preis! Adiletten! Nicht jeder Adolf ist verabscheuenswürdig. Thomas, der bei einem Essen bei seiner Schwester Elisabeth und deren Mann Stephan verkündet, dass er das Kind, das seine Frau Anna erwartet, Adolf nennen werde, hat durchaus Argumente. Wenn Adolf nicht geht, dann geht auch Josef nicht, wegen Stalin. Schlagfertig rattert er weitere historisch belastete Allerweltsnamen he­runter. Doch Stephan, ein linksliberaler Literaturprofessor, steigert sich angesichts der Namensverkündung seines Schwagers (dem er vorwirft, dass er  noch nicht einmal Abitur hat und als Immobilienmakler reich wurde) geradezu in Hysterie und wird immer ausfallender. Der von Adolf ausgelöste Flächenbrand greift schließlich auch auf den vierten Gast, den sanften René, und Thomas' Ehefrau, die schwangere Anna, über ...

R: Sönke Wortmann | B: Claudius Pläging, nach einer Vorlage von Alexandre de la Patellière & Matthieu Delaporte | K: Jo Heim | D: Florian David Fitz (Thomas), Janina Uhse (Anna), Christoph Maria Herbst (Stephan), Caroline Peters (Elisabeth), Justus von Dohnányi (René)