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So. 22. März 2020

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Spieltermine:

alle Bilder: © Latteyer Film Produktion & Verleih

Deutschland 2018
65 Minuten | FSK 0 | empfohlen ab 10 Jahren
Filmgespräch | Internationale Wochen gegen Rassismus

Filmgespräch mit den Regisseurinnen in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Warum mussten sie sich auf die Reise machen? Was vermissen sie an ihrer Heimat? Was ist in Deutschland anders? Durch animierte Sequenzen werden die Erinnerungen der Protagonisten lebendig und auch für Kinder nachvollziehbar erzählt. Es wird deutlich, wie viele Gründe es geben kann, aus denen Menschen ihre Heimat verlassen müssen und dass die Flucht und der Neuanfang für jeden – besonders aber für Kinder – große Herausforderungen sind.

Ahmad (10) ist mit seiner Familie aus Syrien über das Mittelmeer nach Deutschland geflohen. Lena (16) kam 2011 nach dem großen Erdbeben und dem Reaktorunglück von Fukushima aus Japan nach Deutschland. Leila hat als 10-Jährige den Ausbruch des Bürgerkriegs in Jugoslawien erlebt. Die Familie konnte zu Verwandten nach Deutschland fliehen. Cacau wuchs in Brasilien auf. Sein Vater war alkoholkrank, seine Mutter zog ihn und seine beiden Brüder alleine auf. Als Teenager ging Cacau nach Deutschland, um Fußballprofi zu werden. Karin Schiller (81) stammt aus Ostpreußen und floh nach Ende des zweiten Weltkriegs vor der Hungersnot nach Litauen.

Regie: Mieko Azuma und Susanne Mi-Son Quester