Es war einmal in Deutschland

102 Minuten | FSK 12

Mit einer guten Portion schwarzen Humors und einem furios aufspielenden Moritz Bleibtreu erzählt Sam Garbarski die unglaubliche, aber wahre Geschichte eines Mannes, der als deutscher Jude das KZ überlebte. Eine tiefgründige Schelmenkomödie, in ruhigen Sequenzen inszeniert, bei der Lachen und Weinen eng beieinander liegen.

Ein zum Durchgangslager umfunktioniertes ehemaliges KZ in der Nähe von Frankfurt dient gut ein Jahr nach Kriegsende als Auffangbecken für die jüdischen Überlebenden der Vernichtungslager. Auch für David Bermann, der vor dem Krieg mit seinen Brüdern ein großes Wäschehaus in Frankfurt führte. Nun plant David zusammen mit ein paar Zufallsbekannten und Schicksalsgenossen, feinste Laken und weichste Handtücher zu verscherbeln, um dem Land der Mörder schnellstmöglich entkommen und ein neues Leben beginnen zu können. Nur seine Würde ist David  geblieben. Und sein Humor natürlich. Und seine Fähigkeit, brillant Geschichten erzählen zu können, die er skrupellos nutzt. Doch es gibt ein Problem: Die amerikanische Besatzungsmacht verweigert David eine Lizenz, da er der Kollaboration verdächtigt wird.

Credits

2017 | Deutschland, Luxemburg, Belgien

R: Sam Garbarski | B: Michel Bergmann, Sam Garbarski nach der Buchvorlage von Michel Bergmann | K: Virginie Saint-Martin | D: Moritz Bleibtreu (David), Antje Traue (Sara Simon), Tim Seyfi (Fajnbrot), Mark Ivanir (Holzmann), Anatole Taubman (Fränkel)

 

Trailer